An den Linumer Teichen III

Am Ende des Frühlings zwitschert es auch an den Linumer Teichen überall. Besonders laut wird es, wenn der Drosselrohrsänger seine Lieder anstimmt, aber auch bei den Lachmöwen, die inzwischen lautstark ihren Nachwuchs versorgen. 

Weithin hörbar und oft auch sichtbar: der Drosselrohrsänger

Eher mit zartem Stimmchen unterwegs: die Klappergrasmücke (links und rechts)
In der Mitte ein Grünfinken-Weibchen, das noch Nistmaterial braucht.

Die Klappergrasmücken scheinen schon Nachwuchs zu haben, Futter muss herbeigeschafft werden.
Männchen und Weibchen sind nur schwer zu unterscheiden.

Weidenmeise, Neuntöter und Mönchsgrasmücke

Die Flussseeschwalben sind endlich eingetroffen und zeigten einen faszinierenden Balzflug.

Die ersten Teichrosen sind aufgeblüht.

Er war nicht nur zu hören, sondern machte uns auch seine Aufwartung:
ein Kuckuck.

An den Karower Teichen III

Heute gibt es nicht nur gute Nachrichten. Denn nicht immer werden die Bemühungen um eine erfolgreiche Brut belohnt. Insbesondere bei den Rothalstauchern scheint es eher schwierig zu sein, denn ich habe bisher nur einmal ein Rothalstaucherküken gesehen, aber nicht hier an den Karower Teichen. Es soll wohl einfach nicht sein  . . . 

Fangen wir mit den guten Nachrichten an. 
Immer mal wieder sieht man vereinzelt fehlgefärbte Stockenten - ein Laune der Natur oder Folge von Inzucht, ich weiß es nicht. 
Die Enten selber stört das nicht. Oft sieht man sie mit einem Partner umherstreifen. 
Der fehlt hier auf dem Foto - aus bildgestalterischen Gründen :-).

Dieser Erpel der Stockente ist normal gefärbt, hat die Nacht scheinbar auf einem Baum verbracht.

Noch mehr gute Nachrichten: Hier scheint ein Schwanzmeisen-Pärchen zu brüten.
Woher ich meine Vermutung habe?

Die Schwanzmeisen hatten ein Federchen gefunden und flogen damit weg. Wahrscheinlich brauchen sie es für den Nestbau.

Und nun die traurige Nachricht:
Dieses Rothalstaucherpaar hatte für Fotografen den perfekten Platz für sein Nest ausgesucht. 
Auch die Paarung verlief, wie sie bei Vögeln üblich ist.

Im Wechsel sorgten sie sich um ihr Eigelege. Fünf Eier konnte ich sehen. Der Schlupf der Küken stand kurz bevor.

Dann das Unfassbare: Eines Morgens war das Nest leer und das Eigelege vernichtet, geraubt, verloren -
in der Natur nichts Ungewöhnliches, für uns Menschen manchmal schwer auszuhalten.

Deshalb möchte ich mit drei Beispielen erfolgreicher Bruten dieses Kapitel schließen.
Zuerst ein Höckerschwanpaar mit reichlich süßem Nachwuchs.

Das Buntspecht-Männchen besorgt Futter für seinen hungrigen Nachwuchs in der Spechthöhle.

Und auch der Star hat mehrere hungrige "Mäuler" zu stopfen.

Gartenträume III

Der Garten wandelt sich in einem fort. Die ersten Frühlingsblüher sind längst verblüht, der Sommer steht in den Startlöchern und die Sommerstauden bereiten ihren Auftritt vor. Hin und wieder lassen sich auch Insekten und Spinnen auf den Blüten nieder oder nutzen sie als Versteck.

Blaue Schönheiten: Hasenglöckchen und Frühlingsanemonen

In der Blüte einer Christrose versteckt: eine Kürbisspinne.

 

Weiße Schönheiten: Frühlingsanemonen und Cambridge-Storchschnabel

In Feld und Flur

Auf dem Land zu leben, ermöglicht Begegnungen mit Greifvögeln aus nächster Nähe. Bei mir gibt es neben Turmfalken und Mäusebussarden auch Rotmilane und Rohrweihen zu beobachten.

Dieses Weibchen vom Turmfalken putzte sich ausgiebig das Gefieder bis zu den Schwanzspitzen.

Der Mäusebussard flog direkt über mich hinweg - fast zu nah für die Kamera.
Leider war er auch im Gegenlicht.

Neuentdeckung am Solarpark in Eiche

Nachdem ein seltener Vogel vom Solarpark Eiche gemeldet worden war, versuchte ich ebenfalls mein Glück, ihn zu entdecken - mit Erfolg!

Das ist er noch nicht, das sind Rauchschalben, die wie ich dem Regen trotzten.

Das ist er aber - ein Rotkopfwürger. 
Zunächst konnte ich ihn nur aus einer größeren Entfernung beobachten.

Und hier in seiner ganzen Schönheit  . . . völlig entspannt ließ er sich ablichten.

Leider nicht gelungen! Das Bild zeigt aber, was ihn an diesem Ort besonders gereizt hat. 
Nach vier Tagen war er wieder wie von der Bildfläche verschwunden.

Da sich das Wetter mittlerweile gebessert hatte, gingen auch die Rauchschwalben wieder auf Nahrungssuche.

Im NSG "Unteres Odertal" II

Die Rohrsänger sind inzwischen aus ihren Überwinterungsgebieten eingetroffen. Auf die Seeschwalben habe ich leider noch warten müssen. Zum Glück findet man immer Fotomotive.

Fischadler auf Nahrungssuche

Der Schilfrohrsänger singt sich ein Weibchen herbei.

Höckerschwan

Männchen vom Gartenrotschwanz

An den Karower Teichen II

Das Brutgeschäft der Vögel nimmt Fahrt auf. An den Karower Teichen fielen besonders 

zwei Rothalstaucher auf, da sie ihr Nest in unmittelbarer Nähe der Beobachtungsplattform bauten.

Balzender Rothalstaucher

Reges Treiben an der Kleinen Moorlinse

Bei meinem letzten Besuch an diesem schönen Ort für Wasser- und Singvögel aller Art konnte ich vor allem zwei Neuankömmlinge bewundern: das Braunkehlchen und die Wiesenschafstelze.

Männchen des Braunkehlchens

Männchen der Wiesenschafstelze

Gartenträume II

Auch die größeren Frühlingsblumen und blühenden (Obst-)Gehölze haben nun ihren großen Auftritt und verwandeln den Garten in ein Blütenmeer.  

Küchenschelle

Gartenschönheiten in Gelb: Gelbes Windröschen, Wolfsmilch und Sumpfdotterblume

Hat Ähnlichkeit mit der Schachbrettblume: Fuchstrauben-Schachblume

Müssen noch vor Nachtfrost geschützt werden: 
die Blüten vom Pfirsichbäumchen

Weiß-blaues Frühlingsintermezzo: Frühlingsanemone, Traubenhyazinthe, Gefülltes Buschwindröschen

In der Schönower Heide

So langsam sieht und hört man in der Schönower Heide wieder Vogelarten, die den Winter anderswo verbracht haben, allen voran den Wiedehopf. Leider war mir kein gutes Foto vergönnt. Aber auch Gartenrotschwänze, Feld- und Heidelerchen, Wendehälse und Steinschmätzer sind zurückgekehrt.

Steinschmätzer

Steinschmätzer und Feldlerche singen selbst beim Fliegen.

Feldlerche

An den Linumer Teichen II

Die Linumer Teiche "bevölkern" sich langsam mit Vögeln aller Art. Auch einige Sommervögel sind inzwischen hier eingetroffen wie der Rohrschwirl, das Blaukehlchen und die Mönchsgrasmücke. 

Zilpzalp

Männchen und Weibchen der Mönchsgrasmücke

Weibchen der Bartmeise

Bluthänfling

Blaukehlchen 

Beim Auffliegen zeigt das Blaukehlchen seinen orange-schwarzen Schwanz.

Rohrammer

Im NSG "Unteres Odertal" I

Hier haben mittlerweile viele Vögel mit der Brutsaison begonnen. Auch Durchzügler trifft man immer noch an. Der Höhepunkt war dieses Mal ein Blaukehlchen, das sich mit Inbrunst ein Weibchen herbeisang.

Mit Zwischenstopp im Oderpolder: ein Kampfläufer-Weibchen

 

Blaukehlchen 


Gartenträume I

So langsam nimmt der Frühling auch mit seinen Tagtemperaturen Fahrt auf, sodass immer neue Schönheiten das Licht der (Garten)Welt erblicken. Dazu gehören neben Hyazinthen, Himmelschlüsselchen, Wildtulpen und Narzissen die Anemonen, zu denen auch die Buschwindröschen gehören.

Buschwindröschen

Frühlingsanemone

Frühlingsanemonen (links und in der Mitte) und Schneeglanz (rechts)

Noch eine zarte Frühlingsanemone

Bei den Großtrappen in Märkisch Luch und 
an den Linumer Teichen

Bei den Großtrappen ist Balzzeit. Diese imposanten Vögel zu beobachten, macht jeden Fotoausflug zu einem besonderen Erlebnis. Leider machte uns der zähe Nebel einen Strich durch die Rechnung. Immerhin gab es noch andere Vögel zu entdecken. 
An den Linumer Teichen konnte ich erstaunlicherweise nur verhältnismäßig wenige Vögel beobachten. Immerhin flatterte mir endlich mal ein Birkenzeisig vor die Linse.

Großtrappen

Jagdfasan im Nebel

Weibchen der Rohrammer an den Linumer Teichen

Männchen vom Birkenzeisig

Ist meist zusammen mit dem Birkenzeisig an Erlensamen zu beobachten: der etwas kleinere Erlenzeisig - hier ein Weibchen.

"Hm, lecker!" 
Die Samen der Erle sind bei Vögeln beliebt.

Regen braucht das Land!

Gut, dass es im März noch einmal Regen gibt. Das freut nicht nur die Bauern, sondern auch die Gärtner. Mit jedem Tropfen Nass zeigen sich mehr Frühblüher auf den Beeten und in der Wiese.

Hat sich noch nicht verabschiedet: ein Krokus

Scilla, Traubenhyazinthe und Puschkina

Scilla in Blau und Weiß

Wieder mal im Briesetal

Die erste Wanderung durch das Briesetal in diesem Jahr war ziemlich ernüchternd. Seit den letzten ein, zwei Jahren hat sich vieles verändert. Die Natur wird sich total selbst überlassen, scheinbar staut auch der Biber das Wasser nicht mehr auf. Viele alte Bäume, die im Wasser stehen, sind mittlerweile abgebrochen und ins Wasser gestürzt, sodass nur noch Stümpfe herausragen. Die Wasservögel haben sich rar gemacht. Hoffentlich gibt es wenigstens bei den Singvögeln im späten Frühjahr ein paar Überraschungen.

Sind neben den Stockenten dem Briesetal treu geblieben: Schellenten.

Brauchen altes Holz für ihre Lebensweise: Schwarzspechte.

Auch Waldbaumläufer kommen im Briesetal noch gut zurecht.

Schwanzmeisen 

Heckenbraunelle, Wintergoldhähnchen und Zilpzalp

An den Karower Teichen I

An die Karower Teiche und an die Kleine Moorlinse sind viele Vögel zurückgekehrt. Manche suchen nach Nahrung, andere bereiten bereits ihre Brut vor und bauen an ihren Nestern. Wieder andere genießen einfach nur den Frühling in der Abendsonne.

Rothalstaucher an den Karower Teichen

Schwanzmeise

Das Krickenten-Männchen findet dieses Nest schöner als das eigene, in dem seine Partnerin auf ihn wartet (links im Bild).

oben: Aber das Nest ist schon vergeben. Es gehört einem Schnatterentenweibchen. Vielleicht passen ja beide Paare drauf, denkt sich die Krickente.
unten: Doch das Schnatterentenmännchen ist damit ganz und gar nicht einverstanden. Es verscheucht die Krickente mit Nachdruck aus dem Nest.

Die Krickente freut sich, dass ihr Partner zu ihr zurückgekehrt und der Streit nicht ausgeartet ist.

An der Kleinen Moorlinse genießt diese Krickente die Abendsonne.

Kalendarischer Frühlingsanfang

Immer mehr Blüten zieren den Garten. Es ist ein ständiges "Kommen und Gehen". Während sich die Blüten der Christrose bereits wieder verabschieden, übernehmen die Leberblümchen in schönsten Blautönen das Farbenzepter.

Christrose

Rosen-Forsythie

Leberblümchen

Blüht bei Sonne und Regen

Auch die ersten Insekten sind "erwacht" und nutzen Blüten als Versteck.

Frühlingserwachen

Der Temperaturanstieg - zumindest am Tage - hat die ersten Frühlingsboten erblühen lassen und taucht den Garten in Licht und Farbe. Neben Schneeglöckchen und Krokussen blühen auch Christrosen, Traubenhyazinthen und die Zaubernuss.

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen und Krokusse

Noch mehr Krokusse