Bei den Prachtlibellen

Die sanft dahinfließende Briese im Briesetal ist Anziehungspunkt zahlreicher Libellenarten. Eine der schönsten unter ihnen ist die Prachtlibelle. Allerdings ist die LIbellenfotografie eine Herausforderung für sich. 

Weibchen der Prachtlibelle

Männchen der Prachtlibelle

Prachtlibellen im Flug - naja, ein Versuch war es wert.

Im Garten

Der Garten strebt nun seinem nächsten Höhepunkt zu. Die Sommerblumen sind fast alle aufgeblüht. Sie bekommen Besuch von Insekten, Spinnen und Weichtieren. Auch wenn diese "Winzlinge" sichtbar weniger werden im Vergleich zu früheren Jahren, freut sich die Fotografin über jeden Gartenbesucher.

Der Schwefelkäfer ist ein häufiger Käfer im Sommer - hier auf Männertreu.

Drei Vertreter der riesigen Gruppe der Insekten: Igelfliege, Erdhummel und Schornsteinfeger (ein Falter aus der Gruppe der Augenfalter)

Sommerzeit ist Falterzeit:
Der Zitronenfalter gehört zu unseren häufigsten Tagfaltern und hat zudem die längste Lebensdauer.

Dieser Falter kommt eher selten in den Garten: ein Kaisermantel.
Dieses Weibchen legte an den Koniferen Eier ab. 

Kommt auch eher selten in den Garten: ein Landkärtchen. 
Die Anziehungskraft des Oregano scheint sehr groß zu sein.

Auch der hübsche Schachbrettfalter kann dem Oregano nicht widerstehen.

Diese Elster ist zwar schon flügge, aber noch nicht ausgewachsen. Ihr fehlt noch der elstertypische lange Schwanz.

In zarten Lila- und Rosétönen: eine Rosenmalve, eine Indianernessel und der Bienenfreund

Zart und wunderschön: eine Beetrose

Muss noch Futter für den Nachwuchs herbeischaffen: das Rotkehlchen.

Nun aber fix zum Nest  . . .

Ein häüfiger und ein sehr seltener Gartenbesucher: ein junger Haussperling und ein Zilpzalp

Kommt leider auch oft in den Garten, eine Hain-Bänderschnecke.
Aber so wirklichen Schaden richtet sie nicht an.

 Bei den Bienenfressern II

Noch einmal waren wir bei den Bienenfressern an der Gabower Hangkante zu Besuch, in der Hoffnung, nun endlich auch den Nachwuchs zu Gesicht zu bekommen. Leider wurden wir enttäuscht. 

Die Bilder suggerieren, dass der Bienenfresser auf seinen Nachwuchs wartet, um ihm Futter zu übergeben. 
Nur haben wir keine Jungvögel zu Gesicht bekommen.

Die Grauammer war neben Goldammern, Neuntötern, Staren und Rauchschwalben der häufigste Vogel in diesem NSG.

Man könnte meinen, der Neuntöter wartet ebenfalls auf seinen Nachwuchs, um ihm Futter zu bringen. 
Er hat das Insekt lieber selber gefressen.

Pirole sind oft nur zu hören. Bekommt man mal einen vor die LInse, muss man schnell sein. 
Ich war leider nicht schnell genug, um ein scharfes Foto hinzubekommen.

Neben Vögeln waren auch viele Schmetterlinge wie dieser Distelfalter unterwegs. 
Aber Schmetterlinge mit einem Teleobjektiv ablichten zu wollen, ist schon etwas crazy.

Im NSG "Unteres Odertal"

Viele Vögel haben mittlerweile ihren Nachwuchs in die Selbstständigkeit entlassen. Manche begleiten die Jungvögel aber noch ein wenig und ermuntern sie, selbst "auf Insektenjagd zu gehen". Und mit ein bisschen Glück trifft man auf Tiere, mit denen man nicht gerechnet hat.

Das Schwarzkehlchen-Paar hat seinen Nachwuchs bereits in die Selbstständigkeit entlassen.

Dieser Buchfink scheint noch nicht ausgewachsen zu sein, muss sich aber schon alleine zurechtfinden.

Beim Nachwuchs des Braunkehlchens war das männliche Elterntier noch in der Nähe zu sehen, beim jungen Wendehals nicht.

Beim Neuntöter schien die Aufzucht der Jungen wahrscheinlich noch im Gange zu sein, ich konnte nur Männchen entdecken.
Meist kommen Neuntöter erst später aus ihren Überwinterungsgebieten zurück.

Mit diesem "Spaziergänger" hatte ich auf dem Oderdamm nicht gerechnet.
Es könnte ein (junger) Steinmarder sein.

In der Schönower Heide

Bekannt ist die Schönower Heide neben dem Wild im Wildtiergatter vor allem wegen seltenerer Vogelarten wie dem Wiedehopf, dem Steinschmätzer, der Heidelerche oder auch dem Habicht. Wer mit offenen Augen durch dieses NSG geht, kann aber auch den einen oder anderen Schmetterling entdecken.

Natur-Kunst begleitet den Besucher auf den Wegen durch das NSG.

Den Baumweißling trifft man hier noch in einer größeren Zahl an. Er gehört zu den schönsten Weißlingen, die in Deutschland beheimatet sind.
Übrigens wurden die Schmetterlinge mit dem 800er Teleobjektiv aufgenommen. Geht auch  . . .

Auch diesen wunderschönen Violetten Feuerfalter habe ich seit Jahren regelmäßig hier angetroffen.

Hat eine ungewöhnliche Sitzwarte, der Neuntöter.
Dieser Metallträger zeugt von der früheren Nutzung der Schönower Heide als militärisches Übungsgelände.

Bei den Neuntötern scheint es Nachwuchs gegeben zu haben, denn diese Männchen haben in der Heide nach Essbarem für ihre Jungen gesucht - mit Erfolg.

Im NSG "Karower Teiche"

In diesem NSG kann man nicht nur Greif-, Sing- und Wasservögel antreffen, mit etwas Glück begegnet man sogar einem Fuchs. Der Fischadler ist fast täglich hier, um sich mit leckerem Fisch zu versorgen - eine majestätische Schönheit.

Ob es sich bei diesem Rotfuchs um ein erwachsenes Tier oder einen jungen Fuchs handelt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

Seine Majestät, der Fischadler, zieht seine Kreise.

Auch im Ansitz majestätisch - nichts entgeht seinen scharfen Augen.

Die Sindrossel sucht nach Nahrung.

Wem wird wohl dieses kunstvoll gebaute Nest gehören?
Hier ziehen zwei Pirole ihren Nachwuchs auf. Gesehen habe ich die Jungvögel (noch) nicht.

An den Arkenbergen

An den Arkenbergen ist ein Kiessee gelegen, an dem sich einige Wasservögel aufhalten. Ich habe ihn in diesem Jahr erstmals besucht.

Versteckt sich normalerweise gern im Schilf: der Teichrohrsänger.
Hier konnte ich ihn mal beim Abflug erwischen.

Der Nachwuchs der Haubentaucher ist schon ordentlich gewachsen.

So ein "Kuddelmuddel"! Who is who?
Aber irgendwie auch originell  . . .

Gartenschönheiten I

Nun blühen auch die ersten Sommerblumen, allen voran die duftenden Rosen. Mir haben es aber auch die auf den ersten Blick weniger auffälligen Blumen angetan. Ihre filigranen Blüten sind Meisterwerke der Natur. Das sieht man besonders gut, wenn man sie mithilfe eines Makroobjektivs im wahrsten Sinne des Wortes "groß herausbringt".

Lein

Cambridge-Storchschnabel

Teppich-Glockenblume

Dreimal dieselbe Witwenblume, aber jedes Mal ist der Schärfepunkt anders gesetzt.

Fuchsie

Gartenbesucher

Neben unserem Garten stehen große Kastanien, die gern von Tieren unterschiedlicher Art besucht werden: Singvögel, Spechte - und oft auch Eichhörnchen. Aber auch im Garten selbst gibt es den einen oder anderen Besucher zu entdecken.

Woher die Baldachinspinne ihren Namen hat, sieht man daran, wie sie ihr Netz baut.

Links: Schaut sich in der Eberesche neugierig nach Nahrung um: die Mönchsgrasmücke
Rechts: Auf der Wiese am Feld traf ich auf einen der wenigen bereits fliegenden Schmetterlinge: einen Kleinen Sonnenröschen-Bläuling.

Zartes Geschöpf: die Gepunktete Zartschrecke

Bei den Bienenfressern I

In einem NSG in der Nähe von Bad Freienwalde gibt es seit Jahren die farbenfrohesten Vögel, die ich kenne. In virtuosen Flügen fangen sie in der Luft fliegende Insekten. Den Winter verbringen sie in Afrika. Bei unserem Besuch in diesem Jahr gab es allerdings nicht viele Vögel zu bestaunen. Möglicherweise waren die Weibchen gerade mit der Brutpflege beschäftigt.

Am Fuße des Naturschutzgebietes empfing uns ein wunderschön duftender Strauch Wildrosen.

Es dauerte eine Weile, bis wir die ersten Bienenfresser entdecken konnten.

Meist hielten sie Ausschau nach Insekten.

 
Hatten sie eines entdeckt, hoben sie ab in die Lüfte.
Kein leichtes Unterfangen für Fotografen, dabei ein halbwegs brauchbares Foto zu "schießen".
 


Erfolgreiche Insektenjagd sichert das "Frühstück".

Da wir keine Jungvögel zu sehen bekamen, wird die Brut wohl noch ein wenig dauern.
Viel Erfolg!

Auf dem Rückweg hatten wir noch einmal Glück, denn ein Männchen vom Schwarzkehlchen kümmerte sich um seinen Nachwuchs.

Fleißig sammelte das Schwarzkehlchen Futter für seine Jungen.

Und zum Abschied erfreute uns der schöne Wildrosenstrauch noch einmal.

Der Sommer ist da!

Wer auf dem Land lebt, kann jetzt Anfang Juni Mohn- und Kornblumenblüten en masse bewundern. 
Sie sind die Anzeiger schlechthin, dass der Sommer gekommen ist - jedenfalls meteorologisch.